Michelsenschule Hildesheim - Biologie

Unsere Fachgruppe Biologie

Fachlehrerinnen und Fachlehrer

Von links nach rechts: Frau Barth, Herr Plitzko, Herr Wehrmann, Herr Renziehausen, Herr Günther; nicht auf dem Foto: Frau Albrecht, Frau Montag, Frau Steinhoff, Herr Waßmann

 

Was ist moderne Biologie?

Biologie will Phänomene erklären können. Dies bedeutet, dass nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern eine Basis gelegt wird, Erkenntnisse aus diesem Wissen abzuleiten. Dazu sollen die grundlegenden Methoden der Biologie (beobachten, experimentieren, recherchieren, präsentieren und bewerten) erlernt werden. Mit diesen methodischen Fertigkeiten und den in Niedersachsen festgelegten Basiskonzepten sollen Fragestellungen unserer modernen Welt keine Fragen bleiben, sondern für die Schüler lösbar werden. Besonders gefördert wird diese Arbeitsweise durch die Verknüpfung mit der alternativen Stundentafel, dem Michelsenprofil.

 

Aktuelle Stundentafel

Schuljahrgang 5 6 7 8 9 10
Stundenzahl 2 1 1 1 2 1

 

Themen

 

Besondere Angebote in den Jahrgängen 5 und 6

Die Forscherklasse bietet in den Jahrgängen 5 und 6 eine AG an, in der fächerübergreifend gearbeitet wird. Naturwissenschaftliche Phänomene werden hier in Gruppen erforscht. Dazu gehören neben Themen aus der Physik und den Geo- und Raumwissenschaften auch Themen aus der Biologie wie "Leben im Tropischen Regenwald", "Anpassung von Tieren an besondere Lebensräume" oder "Wasser als Lebensraum". Das forschende Lernen bezieht dabei einfache Experimente, Beobachtungen und Messverfahren sowie deren altersgemäße Darstellung mit ein.

 

Besonderheit unserer Schule: Verknüpfung mit dem Michelsen-Profil

Schuljahrgang 8 9 10
Stundenzahl 3 (halbjährlich) 2 2

 

Themen im Michelsenprofil

 

Besuch eines Milchviehbetriebes der Klasse 9

 

Die Harzfahrt

Jedes Jahr findet eine Fahrt der 7. Klassen in den Harz unter ökologischem Themenschwerpunkt statt. Eine Moorbesichtigung, der Besuch der Harzwasserwerke und eine Brockenbesteigung sind in den drei Tagen geplant. Diese außerschulischen Lernorte mit fachkundigen Führungen sollen einen Einblick in die Ökologie des Harzes geben und die Auswirkungen für andere Landschaften vermitteln. Waldspiele (hier der Gang mit dem Spiegel durch den Wald) und gemeinsame Abende sollen dabei aber nicht zu kurz kommen.

 

Die Oberstufe

Mit dem zunehmenden Einsatz molekularbiologischer, biochemischer, physikalischer und informationstechnischer Methoden ist der Umfang der Erkenntnisse in der Biologie erheblich angestiegen. Der Biologieunterricht an der Michelsenschule kann daher nicht die Inhaltsfülle der Fachwissenschaft abbilden, sondern ist als kompetenzorientierter Unterricht der Vermittlung exemplarisch ausgewählter, konzeptionell bedeutsamer Prinzipien des Faches in ihrem Zusammenhang verpflichtet. Der Kompetenzerwerb wird in der Qualifikationsphase aufbauend auf den im Sekundarbereich I bereits erworbenen Kompetenzen fachlich differenziert in zunehmender qualitativer Ausprägung fortgesetzt.

In Anlehnung an die EPA intendiert der Unterricht auf grundlegendem und auf erhöhtem Anforderungsniveau die Vermittlung von Kompetenzen

Unterschiede zwischen dem Unterricht auf grundlegendem und auf erhöhtem Anforderungsniveau bestehen im Grad der Vertiefung, der Intensität und der Reflexion wissenschaftspropädeutischen Arbeitens.

Das Biologie Seminarfach (Q2) präsentiert sich. Zu sehen gibt es viele Funktionsmodelle, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichtes gestaltet haben. 

 

Workshop im Phaeno Wolfsburg

Was ist eigentlich die "Gelelektrophorese"? Mit diesem Verfahren überführten die Biologie-Kurse der Q2 von Frau Barth und Herrn Renziehausen den gefährlichen Täter E. Mil Coli aus dem Stamm der E. Coli Bakterien, der im Darmtrakt einen Mord an E. Rika Coli begangen hat. 

Bei einem Workshop im Phaeno in Wolfsburg lernten die Schülerinnen und Schüler das bereits aus dem Unterricht bekannte Verfahren der Gelelektrophorese genauer kennen. In diesem Prozess lässt sich der genetische Fingerabdruck - also die DNA - eines Lebewesens vergleichen. In weißen Laborkitteln zerlegten die Schüler die DNA in Einzelteile, färbten diese und ordneten sie unter Spannung ihrer Länge nach. Diese Anordnung ist bei jedem Individuum einzigartig, weshalb der Täter des imaginären Mordfalles ermittelt werden konnte. Nach dem Auswerten der Versuchsergebnisse aller Schülergruppen wurde E. Mil Coli als Täter identifiziert.

Insgesamt gewährte der Ausflug einen spannenden Einblick in das Berufsfeld eines Biologen und veranschaulichte das im Unterricht Gelernte.

Am 19.01.2017 waren die Biologiekurse von Herrn Renziehausen und Frau Barth jm Phaeno in Wolfsburg. Am Anfang konnten wir uns in Kleingruppen im Phaeno umschauen, kleine Versuche durchführen und spielerisch lernen. Nach einer gemeinsamen Mittagspause haben wir an einem dreistündigen Workshop zum Thema Gelelektrophorese teilgenommen. Dabei haben wir schrittweise einen "Mordfall" mithilfe der DNA aufgedeckt. Sowohl theoretisch als auch praktisch wurde uns die abiturrelevante Methode der Gelelektrophorese nähergebracht.