Michelsenschule Hildesheim - 2019
Geologe Prof. Dr. Hubert Staudigel (University of California, San Diego)

Von San Diego über die Antarktis bis nach Hildesheim

Am Freitag, den 29. März 2019 hatten wir einen ganz besonderen Besucher an der Michelsenschule. Der international renommierte Geologe Prof. Dr. Hubert Staudigel (University of California, San Diego) gab den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6.1 und 7.2 im Rahmen des Erdkundeunterrichts einen spektakulären Einblick in seine Forschungsarbeit in der Antarktis. 
Mit beeindruckendem Bildmaterial von Experimenten am Vulkangestein unterhalb eines Inlandeisgletschers, von antarktischen Tauchgängen und mehrtägigen Expeditionen unter unwirtlichen Bedingungen (Temperaturen von -60° C und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h) konnte der Vulkanologe den Schülern die abenteuerliche Facette einer Karriere als Wissenschaftler veranschaulichen.
Die Fachschaft Erkunde bedankt sich für den eindrucksvollen Erfahrungsbericht eines leidenschaftlichen Forschers!
 

 
Nachricht aus Krakau

Dienstag, 2. April 2019: Grüße aus Krakau

Nachricht aus Krakau: „Uns geht es super! Gestern haben wir Pierogi gekocht - köstlich! Heute waren wir bei herrlichem Frühlingswetter in Krakau und haben unter anderem die beeindruckende Kathedrale besichtigt. Bis bald!“

 


 

Freitag, 29. März 2019: Auf dem Weg nach Minsk Mazowiecki

Freitag, 29. März 2019, 09.50 Uhr, Nachricht aus Berlin: „Uns geht es gut! Wir freuen uns auf unseren Austausch mit dem Zespół Szkół Ekomonicznych in Minsk Mazowiecki!“

 


 

„Eine tolle und auch spaßige Abwechslung vom Unterricht“

Die Ideen-Expo-Roadshow in der Michelsenschule

Es ist eine Szene wie aus einem Science-Fiction-Film: Ein Schüler des 8. Jahrgangs der Michelsenschule setzt sich eine VR-Brille auf und sieht plötzlich eine völlig andere (und rein virtuelle) Welt, der es an spannenden Details nicht mangelt. Anschließend wird er sagen, dass er dort ein Windrad und eine Wiese mit Bäumen und auch einen Fluss erkennen und anschauen konnte.

Eine Virtual Reality Brille war allerdings bei weitem nicht alles, was man bei der Ideen-Expo in der Michelsenschule beobachten, verstehen und auch ausprobieren konnte. Insgesamt bestand das Angebot aus drei verschiedenen Modulen, welche am 1. April 2019 in der Michelsenschule zu bestaunen waren und mit denen experimentiert werden konnte.

Ein solches Modul muss man sich wie eine menschengroße Metallbox vorstellen, an welcher pro Seite ein Spiel befestigt worden ist. Ein Spiel ist hier allerdings ein sehr breit gefasster Begriff: Es handelte sich um verschiedene Aufgaben, die man mit Wissen lösen musste. Während ein Spiel sich mit der Mathematik befasste (was sehr passend war, da wir in einer Mathestunde die Ideen-Expo besuchten), wurde man in einem anderen Spiel über Chemie abgefragt. Die Aufgaben der Ideen-Expo bezogen sich alle auf die sogenannten MINT-Fächer. Das sind Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie und Physik, weshalb sich die Aufgaben für manch einen Schüler als sehr schwer gestalten konnten.

Im Allgemeinen hatte jede Klasse ungefähr eine Viertelstunde Zeit, um sich in Dreier-Gruppen an die Aufgaben zu machen und diese nach bestem Wissen und Gewissen zu bearbeiten, jedoch war eine Viertelstunde für die meisten Schüler zu wenig Zeit, um alle Aufgaben zu bearbeiten, weshalb viele Aufgaben leider unbearbeitet blieben.

Die Aufgaben, die bearbeitet wurden, haben Spaß bereitet, auch wenn sie teilweise sehr fordernd waren und nicht immer fehlerfrei gelöst wurden. Aber der Teamgedanke war wichtiger als das Ergebnis.

Alles in allem war die Ideen-Expo eine tolle und auch spaßige Abwechslung vom Unterricht, bei der man trotzdem etwas gelernt hat. Und auch viele meiner Klassenkameraden teilen diese Meinung und würden sich freuen, wenn mehr solcher Aktivitäten in den Unterricht eingebunden würden.

Roman Fischer, Klasse 8.1

 


 

Aus der Bibel in die Realität von heute

Hildesheimer Jugendliche gestalten ökumenischen Kreuzweg

In der Zeit vor Ostern sind viele Menschen mit Vorbereitungen für das Fest beschäftigt: Das Haus wird geschmückt, Eier werden bemalt, vielleicht auch ein Osterkranz gebacken. „Man kann sich aber auch auf ganz andere Art mit dieser Zeit auseinandersetzten“, findet Kirchenkreisjugendwartin Elske Gödeke. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend für Hildesheim organisiert. Am Montagabend wurde er eröffnet.

Noch bis Mittwoch, 3. April, können sich BesucherInnen der St. Michaeliskirche das Ergebnis anschauen und auch selbst in den Stationen aktiv werden. Acht Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen haben jeweils eine Station des Kreuzweges gestaltet. „Wir haben die Geschichte aus der Bibel gewissermaßen in die heutige Realität geholt“, erklärt Gödeke. 

Auf einem Kreuzweg wird der Leidensweg von Jesus Christus in den Stationen bis zur Auferstehung nachempfunden. Für den Kreuzweg der Jugend entwickelt ein Redaktionsteam Arbeitsmaterialien, mit dem bundesweit Jugendliche ihre eigenen Kreuzwege gestalten. In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Ans Licht“. Unter anderem dienten Fotografien des Künstlers Ben Willikens als Inspiration. 

Die 13 schwarz-weißen Bilder stellten die Jugendgruppen in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Die Motive reduzieren sich teils nur auf eine Wand, eine Tür oder einen Stuhl. „Die Bilder waren in diesem Jahr sehr anspruchsvoll“, findet Katrin Bode vom Kirchenkreisjugenddienst. „Sie geben keine eindeutige Geschichte vor.“ Umso beeindruckter sei sie von den Ergebnissen der Jugendgruppen. „Die Jugendlichen waren super kreativ und haben die Stationen liebevoll vorbereitet“, so Katrin Bode.

Emma Abmeier, Sina Bädje und Henrik Riedel von der Michelsenschule haben sich für ihre Station mit der Hilfe beschäftigt, die Jesus auf dem Kreuzweg erfahren hat. Sie wollten die Einsamkeit ebenso erfahrbar machen wie die Unterstützung durch andere Menschen. Mit zwei Zelten haben sie einen dunklen und einen hellen Raum geschaffen. „Für den dunklen Raum hat ein Mitschüler selbst eine Geschichte geschrieben und aufgenommen, die zum Nachdenken anregen soll“, berichtet Abmeier. Über Lautsprecher können BesucherInnen sie nun im Zelt anhören. Die Tür zum hellen Raum lässt sich nur mit der Hilfe einer zweiten Person öffnen. 

Nebenan hat die katholische Jugend ihre Station aufgebaut. Auf einer langen gedeckten Tafel liegen Kopfhörer und beschreibbare Tischsets. Die Installation soll für den heimischen Küchentisch und für die Begegnung Jesus mit seiner Mutter stehen. „Wir dachten uns, am Küchentisch wird in der Familie am ehrlichsten und am meisten diskutiert“, erklärt Jugendreferent Matthias Thume. Während aus den Kopfhörern das Lied „Oft gefragt“ der Rockband Annenmaykantereit tönt, werden den BesucherInnen der Station Fragen gestellt wie: „Was ist zu Hause?“ und „Was denken meine Eltern über mich?“

Weitere Stationen wurden von SchülerInnen des Gymnasiums Andreanum, Jugendlichen der Neuapostolischen Kirche und KonfirmandInnen der Katharina-von-Bora Gemeinde gestaltet. Der Kreuzweg sei zwar von Jugendlichen für Jugendliche gemacht, aber für Erwachsene ebenso interessant, findet Katrin Bode. „Wir hatten schon im letzten Jahr viele tolle Einträge im Gästebuch von Menschen, die eigentlich nur die Kirche anschauen wollten“, erinnert sie sich. Außerdem hätten 25 Gruppen an den Führungen des Kirchenkreisjugenddienstes teilgenommen. „In den kommenden Wochen werden hunderte von Menschen auf diesen Kreuzweg stoßen“, ist Bode überzeugt.

Quelle: Hildesheimer Presse, 27.03.2019
 

Schülerin Emma Abmeier (Jahrgang 11) resümiert: „Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht, da man viele eigene Ideen einbringen konnte und man in der Gestaltung der Station sehr viel Freiraum hatte. Außerdem hat man am Ende wirklich gesehen, was man geschafft hat. In der Gruppe zu arbeiten, hat mir bei diesem Projekt auch sehr gut gefallen, weil sich wirklich alle engagiert haben. Des Weiteren fand ich es spannend, den kompletten Kreuzweg zu durchlaufen und die Ideen der Anderen, die zum Teil sehr nachdenklich waren, auszuprobieren bzw. anzuschauen. Insgesamt finde ich es gut, im Religionsunterricht bei einem so freien Projekt mitzumachen.“ 

Madita Maasberg (Jahrgang 11) fügt hinzu: „Ich persönlich empfand die Arbeit am Kreuzweg als eine schöne Abwechslung zum normalen Unterricht. Die Arbeit in den Gruppen hat sehr viel Spaß gemacht und so konnten außerdem viele kreative Ideen eingebunden werden. Die Themen, die behandelt wurden, waren außerdem sehr interessant, da ich persönlich mit den Themen in diesen Zusammenhang vorher noch nicht beschäftigt habe.“


 

Fabeln lesen und verstehen

Das Kaninchen und der Kater

Im Rahmen der Einheit „Fabeln lesen und verstehen“ haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.2 im Deutschunterricht eigene Fabeln verfasst und diese produktiv und experimentierend gestaltet. Tilda und Theresa präsentieren hier ihre Fabel „Das Kaninchen und der Kater“.

 


 

Herzlichen Glückwunsch!

Marius Heibach ist „Erdkunde-König“ der Michelsenschule!

Marius Heibach aus der Klasse 9.3 hat den diesjährigen Geographie-Wettbewerb Diercke WISSEN souverän gewonnen. Er setzte sich mit großem Vorsprung gegen knapp 50 Konkurrenten schulintern durch. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Fridolin Brosig (7.1) und Cyrus Kardas (8.3). Als Anerkennung für ihre Leistungen erhielten alle drei Büchergutscheine. Marius Heibach wird die Michelsenschule außerdem beim Landeswettbewerb vertreten. Wir wünschen ihm dabei viel Erfolg!
 

 
„Gemeinsam im Orchester zu spielen heißt aufeinander zu hören!“

Orchesterfahrt der Big Band der Michelsenschule auf den Wohldenberg 

Am Mittwoch, den 06. März 2019, startete die Big Band der Michelsenschule ihre Orchesterfahrt. Als gegen 08:00 Uhr auch die letzten Instrumente und Koffer sicher verstaut waren, fuhr der Bus zum Wohldenberg, wo alle nach einer halben Stunde Busfahrt sicher ankamen. Nach einer kurzen Einweisung ging es auf die Zimmer zum Auspacken. Kurz danach gab es schon direkt die erste Tutti-Probe (hier probt das komplette Orchester zusammen). 
Nach dieser ersten Probe gab es, wie jeden Tag, ein leckeres Mittagessen. Anschließend hatten alle anderthalb Stunden Mittagspause, die von jedem unterschiedlich genutzt wurde. Nach der kleinen, aber erholsamen Pause durften wir eine dreistündige Satzprobe genießen, bei denen Herr Immer die Klarinetten, Herr Mäneke die Saxophone, Hannes Dietrich das Tiefblech, Robert Dörfer die Trompeten und Jule Hillman die Querflöten unterrichtete. Die Satzproben waren sehr anstrengend, aber - von nichts kommt nichts - und mit jeder weiteren Stunde, die wir übten, wurden nicht nur unsere Töne schöner, auch der Flow miteinander entwickelte sich. Um 18:00 Uhr gab es schon Abendessen, auf das wieder eine Tutti-Probe folgte. Nach diesem umfangreichen Tag gab es dann bis 22:00 Uhr ein Abendprogramm, welches wir mit Spielen, Musik hören sowie die Möglichkeit sich besser kennenzulernen genutzt haben. 
Der nächste Tag verlief relativ ähnlich, jedoch gab es eine Satzprobe mehr und bei der Tutti-Probe am Abend haben schon alle gemerkt, welche Fortschritte erzielt wurden. Die Stücke haben sich viel stimmiger und schöner angehört. Als Abschluss für diesen erfolgreichen Tag haben wir uns alle zusammen den Film „The Greatest Showman“ angesehen, aus welchem wir auch ein Medley spielen. Es war wirklich wundervoll. Beim späterem Kartenspielen hat man gemerkt, wie sehr die einzelnen Mitglieder schon zusammen gewachsen sind. Am Ende des Tages fielen alle müde und ein wenig erschöpft vom vielen Spielen, aber glücklich in ihre Betten.
Die Proben am nächsten Tag waren sehr anstrengend, aber dennoch wollten wir alle unsere wertvolle Zeit nutzen. Für jeden Einzelnen und für die ganze BigBand wurde der Fortschritt spürbar. Nach dem Mittagessen war die Orchesterfahrt leider schon vorbei. Wir alle waren ein wenig traurig und hätten uns gewünscht noch ein paar Tage zusammen verbringen und musizieren zu können. Insgesamt war die Fahrt ein voller Erfolg. Gemeinsam im Orchester zu spielen heißt aufeinander zu hören und auf den anderen einzugehen und das haben wir durch diese Fahrt alle gelernt. 
Ein herzliches Dankeschön für die finanzielle Unterstützung geht an den Förderverein der Michelsenschule und das Förderprogramm „Rent a Teacher“ des Landesmusikrats in Zusammenarbeit mit „Hauptsache:Musik“
Weitere Eindrücke von der Wohldenbergfahrt findet ihr und finden Sie in der >Galerie.
Lina-Maria van Venrooy, Klasse 8.4
 

 
Rekord: 28184,41 Euro beim „Stand der Schulen“ eingenommen
Geldübergabe der „Stand der Schulen“-Aktion in der Medizinischen Hochschule Hannover
Irma Plünnecke zeigt den spendenfinanzierten Sportraum. Foto: Mellanie Caglar
Hildesheim/Hannover. Die Raupe Nimmersatt aus Tonkarton offenbarte gestern die beträchtliche Summe von 28184,41 Euro. Das Geld hatten Schulen beim Hildesheimer Weihnachtsmarkt eingenommen. Seit 21 Jahren verkaufen sie Selbstgefertigtes zugunsten der Kinderkrebshilfe.
„Der Stand der Hildesheimer Schulen ist deutschlandweit der einzige Stand, an dem es jeden Tag etwas Neues zu kaufen gibt. Denn täglich wechseln die ausstellenden Schulen. Das Angebot scheint zu stimmen, denn jedes Jahr ist der Erlös höher“, betonte Bärbel Dütemeyer, Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Hannover. Das Geld ist für die Kinderkrebsstation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gedacht.
Der Schulstand beim Weihnachtsmarkt war einst als einmalige Aktion geplant, berichtete die Leiterin der Johannesschule, Elisabeth Junge. Sie hatte vor 21 Jahren die Ideen für die Aktion und ist bis heute die Hauptorganisatorin. In den 21 Jahren kamen 378 200 Euro zusammen. Das Geld geht zunächst an den Hildesheimer Verein Regenbogen, der damit die Kinderkrebsstation in Hannover unterstützt.
Zur gestrigen Spendenübergabe in Hannover kamen neben Junge rund 30 Schüler, Elternvertreter, Lehrer und Schulleiter. Regenbogen-Vorsitzender Gerhard Besser verkündete, dass der Verein die diesjährige Spende auf 30 000 Euro aufstockt. Denn dieser feiert runden Geburtstag. Den Regenbogen gibt es als Selbsthilfegruppe seit 1989, als eingetragenen Verein seit 1997.
In Gruppen aufgeteilt schauten sich die Besucher neben einer Elternwohnung und dem Wartebereich den Sportraum für die krebskranken Kinder an, der durch Spenden finanziert wurde. Jedes Jahr schafft es der Verein für krebskranke Kinder, rund eine Million Euro Spenden zu sammeln, würdigte Wissenschafts-Minister Björn Thümler. Er versicherte, dass die Standortfrage für Neubauten der MHH läuft. Dütemeyer bat, bei der Bauplanung an ein Elternhaus zu denken. „Wir sammeln dafür. Wir brauchen einen Platz.“
Laut Prof. Christian Kratz, Direktor der Kinderkrebsstation, liegt die Heilungsrate der jungen Krebspatienten bei 80 Prozent. „Die Behandlung von krebskranken Kindern ist eine besondere Sparte in der Medizin“, hob MHH-Präsident Michael P. Manns hervor.
An der Spende war die Michelsenschule mit einer vierstelligen Summe beteiligt. Allen engagierten Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals allerherzlichsten Dank!
 
Mellanie Caglar
 

  

Präventionstheater zum Thema Cyber-Mobbing

„Fake oder War doch nur Spaß“

Cyber-Mobbing bedeutet, dass Mobbing eben nicht mehr nur im direkten persönlichen Kontakt in der Klasse, im Schulhof, auf dem Schulweg oder dem Sportplatz geschieht, sondern parallel im Internet, in den sozialen Medien und über das Handy, 24/7.

Wie schnell so etwas gehen kann, zeigt die mobile Theaterproduktion zum Thema Cyber-Mobbing. Mobbing und Medienkompetenz. Das Ensemble Radiks brachte das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ von Karl Koch auf die Bühne in der Aula der Michelsenschule. Etwa 115 Schüler*innen der siebten Klassen sowie Schülermedientrainer*innen sahen die einstündige Vorführung und gingen danach mit den Darstellern Michael Sumper und Marie Beiderwellen in die Diskussion. „Das Stück soll sensibilisieren und zeigen, wie es sich anfühlt gemobbt zu werden“, so Marie Beiderwellen. Hauptakteurin ist die 17-jährige Lea, die davon träumt, Sängerin zu werden. Als sie in einer Casting-Show aufgenommen wird, weckt das Neid und Missgunst. Die Umstände spitzen sich immer mehr zu, und Lea versucht sich das Leben zu nehmen. Doch ein Mitschüler findet sie...

Die Probleme rund um Cyber-Mobbing brauchen viel Aufmerksamkeit. Gerade Mobbing-Opfer leiden unter den Folgen dieses psychosozialen Prozesses. Unser Hauptziel der Intervention im Schulkontext ist Mitgefühl und prosoziales Verhalten zu fördern und Cyber-Mobbing zu beenden. Dabei sehen wir bei unseren Interventionsgesprächen generell von Beschuldigungen ab (no-blame), um Verhaltensänderungen aller Beteiligten zu ermöglichen. Mit unterstützenden Mitschüler*innen versuchen wir eine nachhaltige demokratische Lebensgemeinschaft mit einem prosozialen Klima zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung von Wissen zum Selbstschutz im Netz (peer-to-peer).

Die Botschaft des Theaterstücks „Fake oder War doch nur Spaß“ und ein Vorsatz, den sich alle Zuschauer*innen mitnehmen konnten, ist es, an unserer eigenen Courage zu arbeiten, hinzuschauen und es nicht zuzulassen, dass jemand absichtlich andere Menschen körperlich, seelisch und sozial schädigt, unterdrückt, demütigt oder herabwürdigt.

Birgit Krüger (Beratungslehrerin), David Seviolo und Johannes Zahn (Leiter der AG Schülermedientraining)

 


 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 5. März 2019

 


 

Herzlichen Glückwunsch!

58. Mathematik-Olympiade Niedersachsen

In diesem Schuljahr hatten sich fünf Schüler der Michelsenschule für die Teilnahme an der Landesrunde in Göttingen qualifiziert: Mika Flieth (Jahrgang 5), Raphael Wanjura (Jahrgang 5), Eike Könnecker (Jahrgang 6), Jonas Lüdemann (Jahrgang 7) sowie Alexander Thiel (Q2). Wir gratulieren allen fünf Teilnehmern zum Erreichen der Landesrunde. Am 22. und 23. Februar fanden die Klausuren zur Landesrunde statt. Mit viel Eifer und Durchhaltevermögen haben sich alle fünf Teilnehmer durch die schwierigen Aufgaben gekämpft. Dafür gebührt ihnen besondere Anerkennung. In der Landesrunde selbst haben dann die folgenden Schüler herausragende Ergebnisse erzielt: Raphael Wanjura (2. Preis), Alexander Thiel  (2. Preis) und Jonas Lüdemann (Anerkennung).

 


 

Trailer zum Theaterstück „Mord im Rampenlicht“

 


 

Ankündigung des Michelsentheaters

Ein Schuss gellt durch die Luft, dann bricht die Gestalt im Kostüm des Pestdoktors leblos zusammen. Die Schauspielerin Lauren Adams hat ihren Kollegen Gordon Murphy während einer Premiere am Londoner Theater erschossen. Vor den Augen der entsetzten Zuschauer.
Und so befinden sich Inspektorin Harrison und Doktor Reilly, die das Stück zufällig im Publikum verfolgten, in einem neuen Kriminalfall. Die Patronen wurden vor der Vorstellung ausgetauscht, wie die Ermittler von Scotland Yard entdecken. Und jede Person im Schauspielensemble scheint verdächtig. Wer hat die Munition im Revolver deponiert? Und welche der Personen haben ein Alibi? Die herrische Strugatskaja, der gediegene Ronald Wright, die junge Delpierre oder gar die sensible Adams selbst? Oder war es am Ende der etwas hektische Regisseur der Truppe? Motive, den verhassten Murphy ins Totenreich zu befördern, gibt es reihenweise. Doch der kaltblütige Mörder bleibt unbekannt, die Polizei tappt im Dunkeln. Und so wird Professor van Berg, ein Verbrechergenie mit mörderischer Erfahrung und unglaublicher Intelligenz, aus dem Gefängnis geholt und bei den Ermittlungen als Berater hinzugezogen... 
Im Dezember feierte das Kriminalhörspiel „Der Mord auf Zimmer 155“ erfolgreich auf Radio Tonkuhle Premiere. Die Serie dreht sich um den Psychoanalytiker Professor Vincent van Berg, welcher der Feder von Schriftsteller und Regisseur Silas Degen entsprungen ist. Das Theaterstück „Mord im Rampenlicht“ basiert auf der Kriminalgeschichte des Abiturienten und Schauspielers der Michelsenschule und erweckt das Verbrechergenie auch auf der Bühne zum Leben. In der klassischen Manier von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle wurde die Inszenierung vom Schauspielensemble der AG adaptiert und uraufgeführt.
 

 

Gelungene Kooperation mit der Universität Hildesheim im Fach Deutsch

 „Fantastische Konferenz“

Am Donnerstag, den 14. Februar 2019 und Freitag, den 15. Februar 2019 erhielten zehn Schülerinnen und Schüler der Michelsenschule der Jahrgänge 5 bis 7 die Möglichkeit, an der „Fantastischen Konferenz“ - einem besonderen Projekt der Universtiät Hildesheim - teilzunehmen. 
„Das partizipative Format ist voll aufgegangen“, freut sich Organisatorin Prof. Dr. Annette Pehnt. Durch die künstlerischen Workshops seien die Kinder sofort miteinander und mit den Studierenden in Kontakt gekommen. „Ab dann gab es kein Halten mehr! Wir haben zwei Tage lang fantastische und alltagsnahe Welten gebaut, gezeichnet, getanzt und gespielt; wir haben Literaturwissenschaft für Kinder gemacht, Bücher gesichtet, bei einer Lesenacht Geschichten der Studierenden gehört (bäuchlings auf Teppichen), haben mit Rauminstallationen experimentiert und sind vor allem immer wieder ins Gespräch gekommen.“ Die Schülerinnen und Schüler der Michelsenschule seien besonders offen, neugierig und experimentierfreudig gewesen.
Die Fachgruppe Deutsch der Michelsenschule bedankt sich beim Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universtität Hildesheim für die gelungene Zusammenarbeit!
 

 
Rückblick: EU-Planspiel

Rückblick 1: Planspiel zum Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechten in der Europäischen Union

Am 24. Januar 2019 stand das diesjährige Planspiel der 10. Klassen zu den Themen Datenschutz und Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union an. Um 7.50 Uhr fanden wir uns alle im Business-Outfit in der Aula der Michelsenschule ein. Eine genaue inhaltliche Einführung gab Referent Florian Aue, der im späteren Verlauf als Joe Black, Wissenschaftlicher Dienst, bezeichnet wurde. Anschließend erklärte er uns die Regeln und den genauen Ablauf. Im Planspiel haben wir nicht uns selbst gespielt, sondern eine fiktive Person eingenommen, wobei wir uns den Namen selbst ausgedacht haben. Unsere Position in Bezug auf die Datenschutzverordnung haben wir in einem sehr ausführlichen Skript bekommen. Neben den Rollen in den EU-Organen Kommission, Parlament und Ministerrat gab es auch die Presse. Alle Gremien waren jeweils mit vier Personen vertreten. Aufgabe der Presse war es, den Ministerrat über die Geschehnisse im Parlament und das Parlament über die Geschehnisse im Ministerrat zu informieren. Die Presse hatte ihren eigenen Raum, in dem sich die Vertreter austauschen und Artikel schreiben konnten. Nach der Verteilung der Rollen ging es dann in die Gruppen, das heißt, dass das Parlament in der Aula blieb und der Ministerrat und die Kommission in den Pavillon gingen. Hier wurden dann jeweils die Präsidenten und Vize-Präsidenten gewählt.
Der Vormittag war von vielen Sitzungen, aber auch informellen Gesprächen geprägt. Die Sitzungspausen wurden unter anderem von den Politikern genutzt, um in der Presse ihre Meinungen und Positionen bekannt zu machen. Da die Presse aber auch zuhört, wo keiner denkt, dass sie zuhört, gab es auch für den einen oder anderen Politiker unerfreuliche Schlagzeilen. Hier ein Auszug einer unerfreulichen Nachricht für die Politikerin und ECR-Vorsitzende Nikola Nowak (fiktive Person):
„Ein Statement von Frau Nowak ist sehr aufbrausend und eventuell auch eines, welches in die Richtung von Volksverhetzung geht: „Die Linken gehören in den Keller gesperrt!“. Diese Worte sagte sie gegenüber dem aus der Linken Fraktion (GUE/NGL) stammenden Axel-Finn Witzel, welcher dies als heftige Beleidung kritisierte. Dies wirft natürlich ein schlechtes Licht auf Frau Nowak, welche nun nur noch schwer ernst genommen werden kann.“
Diese Meldung stammte aus dem Parlament. Natürlich gab es auch einige Schlagzeilen aus dem Ministerrat, wobei dort die Topnachricht, der Streit zwischen Schweden, Polen und Deutschland (fiktiv), lautete:
„Spannungen im Ministerrat zwischen Deutschland und Polen über die aktuelle Verordnung: Laut der Aussage Frau Schmidts und der Aussage Frau Ludwigs gibt es trotz erster Einigung der Verordnung des Ministerrates doch noch einige Meinungsverschiedenheiten was die Verordnung betrifft. Diese herrschen vor allem zwischen Deutschland und Polen, welche sich, laut Aussage von Laura Müller (Presse), mit hoher Lautstärke anschrien, wobei von Seiten Polens folgender Kommentar gefallen ist, welcher die Diskussion noch mehr anheizte: „Niemand interessiert sich für Deutschland!“, welcher die Diskussion nur noch mehr anheizte.“
Auch diese Schlagzeile sorgte für rege Diskussionen im Parlament und im Ministerrat. Natürlich gab es auch eine Mittagspause, welche von Presse, Minister und Politiker gern wahrgenommen wurde.
Alles in allem war es ein informativer und erfolgreicher Tag und alle haben etwas dazu gelernt. Viele Schüler fanden es sehr gut, dass man das im letzten Halbjahr Gelernte einmal in der Praxis umsetzen und ausprobieren konnte. Viele fanden allerdings nicht so gut, dass alles auf einen Tag komprimiert wurde. Besser wäre es, das Planspiel auf zwei oder gar drei Tage auszudehnen, dann aber auch nur bis zur 6. statt bis zur 8. Stunde durchzuführen.
Melisa Kara (Klasse 10.4), Maximilian Meyer (Klasse 10.4), Alexandra Köhler (Klasse 10.3)
 
 

 
 
Rückblick 2: EU-Planspiel „Destination Europe“
Im Rahmen des Unterrichtsthemas in der 10. Klasse „Europäische Union“ haben wir am 24. Januar 2019 ein Planspiel zum Thema „Destination Europe“ durchgeführt. Es wurde von der Michelsenschule und dem CIVIC-Institut für internationale Bildung organisiert und von der Konrad-Adenauer-Stiftung (Politisches Bildungsforum Niedersachsen) mitfinanziert. Frau Redder, Frau Schlegel und Herr Skowronski sowie vier Vertreter/innen des CIVIC-Instituts begleiteten als „Mitarbeiter/innen des Wissenschaftlichen Dienstes“ das Planspiel. Es ging um das aktuelle Thema der EU-Flüchtlingspolitik und wie sie verbessert werden sollte. Hierbei sollten wir die maßgeblichen EU-Organe Kommission, Ministerrat, Parlament und eine Presseabteilung bilden. Nach der Begrüßung in der Aula ging es in die Einlesephase. Jeder Schüler hat eine eigene Rolle bekommen und alle haben sich in ihren Gruppen zusammengefunden. Danach gab es eine erste allgemeine Zusammenkunft, in der der heutige Gesetzesvorschlag (EU-Verordnung) vorgestellt wurde. Es sollte eine neue Agentur gebildet werden, die dabei helfen sollte, die Asylverfahren zu beschleunigen und zu vereinfachen. Anschließend diskutierten das Parlament und der Ministerrat zusammen mit jeweils zwei Kommissionspräsidenten über mögliche Änderungen des Vorschlags zum Rechtsakt. Die Presse konnte zwischendurch immer wieder bei spannenden Diskussionen dabei sein und darüber Artikel schreiben. Diese Artikel wurden ausgedruckt und für alle ersichtlich ausgehangen.
Im Parlament sowie im Ministerrat gab es viele Meinungsverschiedenheiten und heiße Diskussionen, die aber durch viel Reden und durch Eingehen von Kompromissen gut gelöst werden konnten. Nach der Mittagspause gab es eine Pressekonferenz, in der drei Parlamentarier, zwei Minister und ein Kommissionschef sich den Fragen der Presse stellten. Nun ging es in eine weitere Bearbeitungsphase. Parlament und Ministerrat mussten sich auf ein gemeinsames Ergebnis einigen. Am Ende wurden alle Änderungen durch Abstimmungen festgehalten und aufgeschrieben.
Für uns war das Planspiel sehr spannend und eine tolle Erfahrung. Auch durch unsere Businesskleidung machte es uns viel Spaß und wir konnten uns sehr gut mit den Rollen identifizieren. Die Evaluationsrunde brachte auch ausschließlich positives Feedback. Außerdem lernten wir Europa besser kennen und wurden uns bewusst, wie wichtig Kooperationsfähigkeit und wie spannend Politik ist.
Martha Jette Leinemann, Klasse 10.1

 
Film ab!

Filme zur Bläserklasse online

Im vergangenen Jahr besuchte ein professionelles Filmteam die Bläserklassen und die BigBand der Michelsenschule. Nun sind die drei Kurzfilme online, die die Entwicklung vom ersten Lernjahr bis zum Ende der Bläserklasse zeigen und einen Einblick in die BigBand geben. Zu sehen im Menü unter Spezielle Angebote > Bläserklasse > Filme zur Bläserklasse oder direkt >hier klicken.