Michelsenschule Hildesheim - 2020

Rückblicke 2020

 

Eindrücke aus dem „Home-Office“

Michelsen lernt zu Hause!


 

Behelf-Mund-Nasen-Masken

#michelsennäht

Auch das ist die Michelsenschule: Jemand hat eine tolle Idee - natürlich ein Michelsenschüler - und die Michelsen-Eltern machen mit. Sie unterstützen ohne Wenn und Aber und mit vollem Einsatz. So wie jetzt gerade bei der Aktion der Freiwilligen Feuerwehr Algermissen. Bei dieser Aktion werden Behelf-Mund-Nasen-Masken genäht und verteilt. Eine super Idee, fand auch der Schulelternrat und hat mit einer Rundmail die Eltern der Jahrgangsstufen 5 bis 11 gebeten, diese Aktion zu unterstützen. Inzwischen nähen fast 20 Mütter, Omas und auch Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich Masken. Ganze Familien nähen und Opa liefert die Masken nach Algermissen – typisch Michelsen!

Seit gut zwei Wochen läuft das schon so. In einer WhatsApp-Gruppe tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion aus. Mit Material wird ausgeholfen, Nähtipps und -tricks werden hin- und hergeschickt, Touren für die Lieferungen werden abgesprochen und Spaß ist auch mit dabei - eine tolle Gemeinschaftsaktion auf Distanz! Über die Osterfeiertage gab es eine Verschnaufpause für die fleißigen Näherinnen und Näher, die inzwischen mehrere hundert Masken gefertigt haben - neben Arbeit, Home-Office, Home-Schooling und Haushalt.

Wer mitmachen möchte, kann sich unter schulelternrat@michelsen.schule melden oder sucht unter #michelsennäht weitere Informationen.

 


 

Wettbewerb zur #stayhomechallenge

Die Klassencollagen der 6.2 und der 6.3 sind die besten, aber wir alle haben gewonnen!

Gleich zwei Klassen haben unseren kleinen schulinternen Wettbewerb zur #stayhomechallenge gewonnen. Die Klassencollagen der 6.2 und 6.3 sind von den Schüler*innen des sechsten Jahrgangs und vom Kollegium mit nahezu gleicher Stimmenanzahl zu den besten Collagen der Michelsenschule gewählt worden!

 

Alle teilnehmenden Schüler*innen haben mit ihren sehr kreativen Einzelbildern und Collagen gezeigt, dass sie in der aktuellen Situation zwar sehr unterschiedlichen Beschäftigungen nachgehen. Doch uns eint alle, dass wir zu Hause bleiben und unser Bestes geben, um der rasche Verbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken. Damit haben wir selbst in diesen Zeiten des direkten Kontaktverbots die Klassengemeinschaften bzw. die Schulgemeinschaft insgesamt gestärkt. Wir sind also alle Gewinner!

Herzlichen bedanken möchten wir uns bei allen Schüler*innen und Lehrer*innen für die Einsendung von Einzelbildern. Vor allem danken wir den Schüler*innen, die die Bilder in den Collagen zusammengetragen haben. Wir gemeinsam haben das wirklich klasse gemacht! Wir wünschen euch und euren Familien alles Gute! Bleibt zu Hause kreativ und vor allem gesund!

Das Team von „Michelsen für Menschlichkeit“

 


 
„Michelsen für Menschlichkeit“

#stayhomechallenge der Michelsenschule

Es sind bewegte Zeiten, in denen Solidarität und Menschlichkeit genauso wie Kreativität im häuslichen Umfeld eine besondere Rolle spielen. Wir haben deshalb, ganz im Sinne unserer Kampagne „Michelsen für Menschlichkeit“, die bereits in einigen Social Media Kanälen verbreitete #stayhomechallange in die Michelsenschule getragen. All unsere Schüler*innen und das Kollegium waren aufgerufen, ein Selfie oder Foto von sich zu Hause zu schicken, das von der individuellen Corona-Situation erzählt. Aus den eingesendeten Bildern haben einzelne Schüler*innen jeweils eine Klassencollage erstellt. In unserem schulinternen iServ haben alle Schüler*innen dann jahrgangsweise über die beste Klassencollage abgestimmt. Auf diese Weise sind Schüler*innen wie Lehrer*innen miteinander in Kontakt getreten und konnten einander kreativ berichten, wie sie die aktuelle Zeit verbringen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Schüler*innen, die ein Bild geschickt haben, bei den Schüler*innen, die daraus für ihre Klassen ganz tolle Collagen erstellt haben, und bei den Klassenlehrer*innen, die ihre Lerngruppen bei der Umsetzung unterstützt haben. Auch aus dem Kollegium sind zahlreiche Fotos eingegangen, aus denen Frau Junge-Illigens eine Lehrer*innencollage erstellt hat. Auch dieses Ergebnis kann sich sehen lassen:

Herzlichen Dank also auch allen Kolleg*innen für die Unterstützung unserer Aktion! Wir wünschen allen Schüler*innen und Lehrer*innen sowie ihren Familien in dieser außergewöhnlichen Zeit alles erdenklich Gute! Bleiben Sie zu Hause kreativ und vor allem gesund, bis wir uns hoffentlich bald wiedersehen!

#stayhome

Das Team von „Michelsen für Menschlichkeit“

 


 

„Insgesamt war die diesjährige Orchesterfahrt ein großer Erfolg!“

Orchesterfahrt der „Michelsenphonics“ auf den Wohldenberg

Am Mittwoch, den 4. März 2020 ging es für die „Big Band“ der Michelsenschule wieder einmal auf Orchesterfahrt. Nach der kurzen Busfahrt kamen wir alle sicher im Haus Wohldenberg an. Nach einer kleinen Einweisung begannen wir - dieses Jahr leider nicht im großen Saal, sondern im Kaminzimmer - direkt mit einer kurzen Tuttiprobe, bei der uns allen bewusst wurde, dass in den nächsten Tagen ein großes Stück Arbeit auf uns zukommen würde.

Um 12.30 Uhr gab es, wie jeden Tag, ein leckeres Mittagessen. Anschließend ging es für uns alle auf die Zimmer zum Einrichten und Erholen, bevor unsere erste dreistündige Satzprobe auf dem Programm stand. Dafür bekam jede Instrumentengruppe eigene Dozenten, die uns mit viel Geduld unterrichteten. Und auch, wenn das viele Proben für uns alle eine Herausforderung war, bemerkten wir bereits bei unserer nächsten Tuttiprobe nach dem Abendessen die ersten musikalischen Fortschritte.

Am Abend legten wir das Kaminzimmer gemütlich mit Matratzen aus und schauten den Film „The Perfect Storm“, aus dem wir auch die Filmmusik spielen. Leider mit einer kurzen Unterbrechung, denn aus unbekannten Gründen ging plötzlich der Feueralarm los und wir mussten uns allesamt draußen vor der Tür versammeln - was für ein Durcheinander! Zum Glück stellte sich bald heraus, dass es ein falscher Alarm war.

Am nächsten Tag erwarteten uns gleich zwei Satzproben, also insgesamt sechs Stunden, die für uns alle sehr anstrengend waren. Doch wir wussten: Von nichts kommt nichts! Die Resultate unserer Satzproben trugen wir am Abend wieder bei einer Tuttiprobe zusammen. Wir waren alle überwältigt, was das viele Üben der letzten Tage gebracht hatte. Die Stücke klangen viel besser als noch einen Tag zuvor.

Den letzten Abend ließen wir gemeinsam im Kaminzimmer ausklingen; wir saßen bis spät in die Nacht zusammen, spielten Spiele und plauderten. Außerdem wurden von Herrn Immer die Stimmführer ernannt, die zuvor von ihren jeweiligen Instrumentengruppen gewählt wurden und von nun an die Verantwortung für diese tragen. Alle Stimmführer erhielten feierlich einen goldenen Anstecker in der Form ihres Instruments.

Am Freitag gab es abschließend noch zwei kurze Proben. Wie jedes Jahr waren wir alle stolz auf unsere Leistungen der letzten drei Tage. Zu guter Letzt stand jedoch noch eine große Veränderung für uns an: Wir als Orchester hatten uns demokratisch für einen neuen Namen für die „Big Band“ entschieden und nennen uns von nun an offiziell „Michelsenphonics“.

Nach dem Mittagessen wurden wir auch schon durch unsere Eltern abgeholt. Insgesamt war die diesjährige Orchesterfahrt ein großer Erfolg; sowohl musikalisch als auch für unseren Zusammenhalt als Gruppe.

Weitere Eindrücke von der Orchesterfahrt erhaltet ihr und erhalten Sie in der >>Bildergalerie.

Lucia Freyer und Greta Hasselbach, Klasse 10.4 

 


 

Mit Feingefühl und Gespür für aussagekräftige Betonungen

Anna-Maria van Venrooy nahm am Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs 2019/2020 teil

 
„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“
(Aldous Huxley)

Diese Fähigkeit kann man sicherlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Stadtentscheids des Vorlesewettbewerbs 2019 / 2020 zuschreiben. Am Montag, den 24. Februar traten die Schulsieger in der Stadtbibliothek an, um erneut ihr Vorlesegeschick unter Beweis zu stellen.

Für die Michelsenschule trat Anna-Maria aus der Klasse 6.4 an. Sie las eine Textstelle aus Jutta Nymphius’ Roman „Schlägerherz“, in dem es darum geht, dass der oft wütende Kay sich um Greta kümmern soll, ein Mädchen, das ein wenig anders ist. Mit Hilfe ihrer Textstelle gab Anna-Maria dem Publikum einen sehr gelungenen Einblick in ein kritisches Werk, in das sich die Zuhörenden durch Anna-Marias Feingefühl und ihr Gespür für aussagekräftige Betonungen trotz der Kürze der Zeit wunderbar einfühlen konnten. 

Leider hat es für unsere Michelsenschülerin am Ende trotz einer tollen Leseleistung nicht zum Sieg gereicht, doch Anna-Maria hat unsere Schule super repräsentiert und kann stolz auf sich sein. Wir freuen uns bereits darauf, wenn es im Dezember in einer prall gefüllten Aula wieder heißt: Wer ist die beste Leserin / der beste Leser der Michelsenschule? – Und vielleicht können wir Anna ja für Jury gewinnen!

Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Ameis Buchecke und die Stadtbibliothek für die gelungene Organisation des Stadtentscheids!

 


 

Schülerbeiträge zur Aktualisierung der Schulordnung

„Digitale Endgeräte“ in der Michelsenschule

„Die Verwendung von digitalen Endgeräten (Smartphone, Tablet, Laptop o.Ä.) ist auf dem gesamten Schulgelände (inkl. Cafeteria) bis 13:35 Uhr untersagt. Die Geräte sind nicht offen zu tragen. Über Ausnahmen entscheiden die Lehrkräfte.“ (Schulordnung der Michelsenschule, Stand: Februar 2020)

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.2 haben Argumente zusammengetragen, weshalb die neue Regelung der Schulordnung sinnvoll ist und wollen diese in den 5. und 6. Klassen vorstellen. Hannah Armerding, Franka Niemeyer, Katharina Suchantke, Christian Klages, Torben Ebrecht und Nando Rotermundt haben zur neuen Regeglung Plakate gezeichnet, die wir >hier für Sie und euch hinterlegt haben. Jede Klasse wird sich ein oder zwei Plakate für ihren Klassenraum aussuchen können, um an die neue Regelung erinnert werden zu können.

 


 

„Politische Bildung dieser Art ist wichtig!“

Mit Rollenkarten gegen den IS - Das politische Planspiel der 11. Klassen

Am Mittwoch, den 19.02.2020 fand für die Klasse 11.3 das Planspiel „UN“ unter der Leitung von Jugendoffizier Florian Rohmann und Björn Stöckemann statt. Während der 8-stündigen Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, genauere Einblicke in die politische Entscheidungsfindung der UN zu erhalten. Dabei lag der Fokus vor allen Dingen auf dem Syrien-Konflikt und den damit verbundenen Aufgaben des UN-Sicherheitsrates.

Um die Situation realistisch nachstellen zu können, wurde jedem Schüler eine spezifische Rolle zugeteilt. Dabei wurden die Posten des/r Generalsekretärs/Sekretärin, der Presse und der verschiedenen Mitgliedsstaaten belegt, wobei unter anderem die USA, Deutschland, Russland, Saudi-Arabien, die Türkei und Syrien vertreten waren.

Nach einer kurzen Einführung in die Entwicklung und politische Lage in Syrien starteten wir direkt mit einer kleinen Vorstellungsrunde, bei der jeder seine politischen Absichten (Rollenkarten) präsentierte und sich im Syrien-Konflikt positionierte. Schon hier konnten wir eine wirklich authentische Rollenverteilung feststellen und die Atmosphäre trug dazu bei, dass wir in der Lage waren, seriös und motiviert miteinander zu kommunizieren und zu arbeiten. Unter der koordinierenden Anleitung der Generalsekretärin hielten wir im Anschluss, während der UN-Generalversammlung, der Pressekonferenz und der Sitzung des Sicherheitsrates Debatten, um einen Weg zu finden, den IS zu bekämpfen und Hilfe für Syrien zu leisten. Mit dabei war immer die Presse, welche Informationen zusammentrug und Anmerkungen sowie Fragen zu dem Verhalten der Landesvertreter lieferte.

Bei der Diversität der politischen Positionen der Mitgliedsstaaten waren Komplikationen bei der Entscheidungsfindung unvermeidlich, wenn man bedenkt, dass beispielweise gegensätzliche Pole, wie z.B. Russland und die USA, an einem Tisch im UN-Sicherheitsrat Übereinkommen treffen müssen.

Trotz alledem gelang es dem Klassenverband, mitunter durch richtungsweisende Einwürfe von Herrn Rohmann und Herrn Stöckemann, ein Abkommen zu gestalten, welches die humanitäre Hilfe sowie die militärischen Einsätze im Gebiet Syrien/Irak regelt.

Während des Planspiels wurde uns bewusst, wie umfangreich und kompliziert es ist, in den UN zu einer gemeinsamen Entscheidung zu finden - insbesondere in Anbetracht des Vetorechts einiger Staaten und dem UN- Grundsatz der Staatssouveränität. Außerdem wurde, in Bezug auf die Vielschichtigkeit der Kämpfe in und um Syrien, etwas Licht ins Dunkel der Bündnispartner gebracht. Wir sind nun in der Lage, besser über das, was wir fast täglich in den Nachrichten hören, zu urteilen, um uns unsere eigene Meinung zu bilden. Die internationale Zusammenarbeit ist heutzutage gefragter als je zuvor, weswegen die UN mit ihren zahlreichen Mitgliedsstaaten einen so wichtigen Teil unserer Politik bildet.

Unser Fazit: Politische Bildung dieser Art ist wichtig und trägt maßgeblich zum Verständnis der Entwicklung unserer Zeit bei. Gerade in Betracht auf Nah-Ost-Konflikte ist es notwendig, besser informiert zu werden, um politisches Interesse zu entwickeln. Die authentische Umsetzung des Planspiels durch Herrn Rohmann und Herrn Stöckemann sorgt außerdem für das Gefühl „erlebter Politik" und was in der Theorie vielleicht trocken und langweilig erscheint, wird mit ganz neuen Erfahrungen und Einsichten geprägt. Wir finden die Idee, Vorgänge, die so entfernt von uns scheinen, zu uns ins Klassenzimmer zu holen und greifbar zu machen, sehr gut und haben definitiv einen Mehrwert aus der Zusammenarbeit gezogen.

Daja Aliena Kunitz, Celina Grein


 
Neue Bücher in der „Bücherscheune“

Bücher, die Position beziehen

Der Bibliothek war es mit Hilfe des Fördervereins – dem an dieser Stelle herzlich gedankt werden soll – möglich, Bücher zu kaufen, die vielleicht nicht unbedingt die Hitliste der ausgeliehenen Bücher erklimmen werden, die aber wichtig sind, um eine klare Position zu beziehen. Aktuelle gesellschaftliche und ernste Themen sollten von Schülerinnen und Schülern auch über Literatur nachvollzogen werden können. Die Bücherscheune lädt dazu ein, den Blick zu erweitern.

 


 

Valentinstag

Liebe Grüße zum Valentinstag...

...von der Klasse 6.2! ;-)

 


 

Fokus Balkan und Destination Europe

Europa-Planspiel 2020

Auch in diesem Jahr fand an der Michelsenschule das Europa-Planspiel statt. Am 30. Januar 2020 besuchten sechs Referenten des Instituts für internationale Politik unsere Schule, um mit uns einen Schultag lang europäische Politik nachzuerleben. Diesmal wurde das Spiel in zwei Schwerpunkte unterteilt: Fokus Balkan und Destination Europe. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit tagesaktuellen Themen der Migrations- und Asylpolitik („Destination Europe“) oder der möglichen Erweiterung der EU um die Balkanstaaten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Albanien. Jeder bekam eine Rolle: Mitglied des europäischen Parlaments, des Ministerrates, der Kommission oder der Presse. Je nach Land, Fraktion musste sie/er ihre/seine Rolle vertreten. Es gab hitzige Diskussionen über die Thematiken, bei denen jeder seinen Standpunkt überzeugt und überzeugend vertreten musste. Besonders war die Atmosphäre, die in den Gruppen herrschte. Dadurch, dass alle ihre Rolle sehr ernst genommen haben, vergaß man sich selbst schnell in dem zu diskutierenden Szenario und konnte seinen Standpunkt äußerst authentisch vertreten. Damit jeder über alle Aktivitäten der anderen Institutionen Bescheid wusste, gab es die Presse. Diese bestand aus vier Akteuren und hielt durch Interviews mit den Politikern, Berichten und Kommentaren, die für alle Schülerinnen und Schüler zugänglich waren, jeden auf dem Laufenden. Ausgesprochen relevant war auch die Kleidung der Teilnehmenden, denn diese vermittelte besondere Authentizität. Viele sah man an diesem Tag im Anzug, Blazer oder Rock. 

Für alle, die an diesem Tag mitgewirkt haben, war das Planspiel sehr aufschlussreich und lernintensiv. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz, sodass insgesamt eine tolle und produktive Atmosphäre herrschte.

 


 

Stationenlauf anlässlich des Holocaust-Gedenktages

„Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen“

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2020 organisierten die Geschichtskurse der Q1 unter der Leitung von Frau Gezer einen Stationenlauf für die siebten Klassen. In Gruppen durchliefen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen zu Themen wie „Anne Frank“, „Deportationen“ oder „Kinder im KZ“. Den Lerngruppen wurde das Thema durch unterschiedliche Medien - z. B. Hörspiele oder Filmszenen -  vermittelt; anschließend konnten sie sich unter anderem durch Tagebucheinträge, Recherchen mittels Tablet oder Diskussionen einbringen.

Das Projekt stieß auf positive Rückmeldungen von jüngeren und älteren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Insbesondere die tiefgründigen Gedanken zum Thema „Anne Frank“ überraschten positiv: Diese werden in Form von Tagebucheinträgen in den nächsten Tagen im Foyer zu lesen sein.

Anna, Belana, Janna, Merle (Q1)

 


 

Food-Trends auf der Spur

Q1-Kurs Ernährung besuchte die Internationale Grüne Woche in Berlin 

Am frühen Morgen des 22.01.2020 starteten wir, der Q1-Kurs Ernährung, gemeinsam mit Frau Wittkopf Richtung Berlin. „Sausewind Reisen“ brachte uns bequem und sicher an unser Ziel: das weitläufige Messegelände in Berlin, wo in zahlreichen großen Hallen wieder die Grüne Woche stattfindet. Wir hatten uns auf den Besuch im Unterricht vorbereitet, dennoch war der erste Eindruck dann wegen des riesigen Ausmaßes und vielfältigen Angebots beeindruckend. Zum Glück vermittelte uns der Marketingchef der Niedersachenhalle, Herr Marquardt, gleich zu Beginn eine erste Orientierung. So konnten wir gut vorbereitet die Ausstellungen der verschiedenen Bundesländer und zahlreicher Länder aus aller Welt mit allen Sinnen erkunden. 

Und tatsächlich wurden alle Sinne angesprochen: Neben landestypischen kulinarischen Delikatessen, die wir auch verkosten konnten, wurden auch Eindrücke zur kulturellen Vielfalt durch Trachten, Tanz und Musik vermittelt. Daneben konnten wir uns auch auf vielfältige Weise zu aktuellen Themen informieren, wie der Rolle der Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft beim Klima-, Natur- und Tierschutz und nachhaltiger Ernährung sowie globalen Aspekten der Ernährung – hierzu besonders interessant die Präsentation afrikanischer Staaten in einer vielseitigen und bunten Halle, die in Zusammenarbeit mit dem BMZ durchgeführt wurde. 

Auch über neue und möglicherweise zukunftsweisende Food-Trends erfuhren wir etwas an verschiedenen Stellen, so konnten wir unter anderem in der ausgefallen gestalteten Streetfood Halle auch Snacks aus Insekten und Algenpastete probieren. Als besonders schön erlebten wir die Tierhalle mit vielen, auch alten und weniger bekannten Tierrassen sowie die Blumenhalle mit ihrer Blütenpracht, welche sich in einer wunderschön gestalteten Landschaft präsentierte.  

Insgesamt bot die Messe eine unglaubliche Vielfalt und war dabei sehr informativ. Wir erlebten überall eine sehr nette und aufgeschlossene Atmosphäre und hätten gern mehr Zeit dort verbracht, um noch mehr Angebote wahrnehmen zu können.

 


 

Herzlichen Glückwunsch!

Michelsenschüler sind Teil des Landesjugendblasorchesters Niedersachsen

Anna-Maria Engelke (Posaune, 11.3) und Juri Peters (Tuba, 10.4) sind ab diesem Jahr Teil des Landesjugendblasorchesters Niedersachsen. Beide konnten die Jury in Wolfenbüttel beim Vorspiel im Januar von sich überzeugen. Anna-Maria und Juri sind beide durch die Bläserklasse an der Michelsenschule zu ihrem Instrument gekommen.

Das Landesjugendblasorchester Niedersachsen (LJBN) ist das Auswahlorchester im Bereich sinfonischer Blasmusik des Landes Niedersachsen und vereint junge, hoch talentierte Musiker im Alter zwischen 12 und 21 Jahren. Einmal im Jahr können sich alle Interessierten bei einem Vorspiel für das Landesjugendblasorchester Niedersachsen bewerben.

Das Orchester erarbeitet zweimal im Jahr in intensiven Probenphasen neue, anspruchsvolle Programme, die in Niedersachsen, dem Bundesgebiet und auch international aufgeführt werden. Zu Beginn jeder Arbeitsphase unterstützen ausgewählte Fachdozenten aus Berufsorchestern, Musikpädagogen und Spezialisten für Blasorchestermusik die Arbeit des LJBN durch ihre Registerproben. Damit wird nicht nur die Erfahrung gefördert in einem Spitzenklangkörper zu spielen, sondern auch die individuelle Weiterbildung am eigenen Instrument.

Schirmherr des Orchesters ist der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil.