Michelsenschule Hildesheim - Polen

Unser Austausch mit dem Zespół Szkół Ekomonicznych

in Minsk Mazowiecki / Polen

Der Schüleraustausch der Michelsenschule mit dem Zespół Szkół Ekomonicznych in Minsk Mazowiecki ist bereits im ersten Austauschjahr 2013 ein voller Erfolg. Siebzehn polnische Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Direktorin Elżbieta Wieczorek und der Deutschlehrerin Elżbieta Długołęcka sind zu Gast bei Neuntklässlern der Michelsenschule. „Es ist eine tolle Zeit, die Polen sind voll nett“, sagt Jolanda Wittenberg, die eine polnische Schülerin beherbergt.

Das Austauschprogramm umfasst neben Schulbesuch und einer Projektarbeit zum Thema „Deutsche und polnische Kultur“ noch Besichtigungen und Ausflüge in die Umgebung von Hildesheim. „Die Besichtigung des VW Werks in Wolfsburg war ein tolles Erlebnis.“, bemerkt dazu Bartosz aus Minsk. Gut gefielen auch der Ausflug nach Hannover und die Kajakstunden auf der Innerste.

Gesprochen wird fast ausschließlich Deutsch und Englisch, das Deutsche und Polen gleichermaßen gut beherrschen. „Im Rahmen der Polen-AG der Michelsenschule werden die unsere Schüler aber auch noch ein paar Stunden Polnisch lernen.“, verspricht Svenja Zimmermann, die den Austausch organisiert.

Ziel des Austausches sei es, „den polnischen und deutschen Schülern einen unverstellten Blick auf den Nachbarn zu ermöglichen und Kontakte für die gemeinsame Zukunft in Europa anzubahnen“, so Marcus Krettek, der Austauschkoordinator der Schule. Wir freuen uns schon auf den Besuch in Minsk im Mai, bis dahin „tschüß“ und „pa pa“!

 


 

Rückblick: Polen-Austausch 2018

 

In Deutschland:

Am 07.04.18 war es zum sechsten Mal endlich wieder so weit. Zehn der deutschen Austauschschülerinnen und Schüler durften ihre polnischen Austauschpartnerinnen vom Hildesheimer Hauptbahnhof abholen und mit in ihre Familien nehmen, wo sie sich am nächsten Tag besser kennen gelernt haben. Jede Familie hat sich etwas Tolles ausgedacht, um den Polinnen einen schönen Tag zu bereiten: Auf dem Programm stand der Besuch eines Reit-Turniers, es wurde gegrillt, einige waren im Harz oder hatten einen lustigen Tag im Heidepark.

Am Montag haben wir uns dann alle wiedergesehen und es wurden Eindrücke ausgetauscht. Wir haben uns darüber unterhalten was wir alle an den vergangenen Tagen gemacht haben. Etwas später kamen dann auch die Deutschen Lehrer Ulf Kruse, Isabella Graszk und unser Schulleiter Herr Dr. Rudolph Schäffer, der die polnischen Gäste herzlich begrüßte. Anschließend gab es noch ein freundliches „Hallo“ der Polnischen Lehrer Tomek und Bartek. Danach haben wir den Austauschschülerinnen in Gruppen unsere Schule gezeigt und kurz den Unterricht besucht. Nachmittags sind wir gemeinsam in die Innenstadt Hildesheims gegangen und haben ihnen die interessantesten und sehenswürdigsten Plätze gezeigt und kurz vorgestellt. Nach einer Runde Eis ging es dann auch schon wieder in die Familien.

Am nächsten Morgen ging es auch schon mit dem Zug nach Wolfsburg. Dort angekommen haben sich die Polen und Deutschen aufgeteilt und jeweils eine Führung auf Polnisch bzw. Deutsch durch die Autostadt und das VW Werk bekommen. Dort durften wir erfahren, wie die Betriebsabläufe eines international tätigen Unternehmens und die Zukunftschancen globaler Konzerne sind. Nach dieser sehr interessanten und ausführlichen Führung hatten wir noch einige Zeit zur freien Verfügung. Die meisten sind ins Outlet Wolfsburg gegangen oder haben sich die Stadt angesehen. Nachdem wir wieder nach Hause gefahren waren, haben wir den Abend wieder in den Familien verbracht.

Am Mittwochmorgen sind wir nach Hamburg aufgebrochen. Als erstes sind wir in den Elbtunnel gegangen und mit dem Autofahrstuhl wieder hochgefahren. Danach sind wir an den Hamburgerhafen gegangen. Nach ein paar Gruppenfotos, durften wir auch auf das Schiff, mit dem wir eine Hafenrundfahrt machen wollten. Einige wagten sich trotz der kalten Temperaturen und des Windes auf das Deck. Nach einer Weile gemütlichen Rumschipperns sind wir wieder am Ziel angekommen. Nach einem kleinen Snack beim Fischladen ging es auch schon weiter zur Elbphilharmonie. Nachdem wir auf der Aussichtsplattform wieder einige Fotos gemacht haben ging es auch schon weiter. Nach diesem wunderschönen Tag sind wir mit neuen Eindrücken und vielen Fotos wieder zurück nach Hildesheim gefahren.

Im Anschluss an eine kurze Unterrichtseinheit am Donnerstagmorgen haben wir uns an unsere Projektarbeit gemacht. Wir haben uns in der Aula der Michelsenschule getroffen, wo uns die Oberstufen-Schülerinnen Katharina Hölling und Frauke Pommerehne in die Geheimnisse des Knotentanzens eingewiesen haben. Immer eine Polin und ein Deutscher/ eine Deutsche haben miteinander getanzt. Hinterher waren wir total platt. Es hat aber allen sehr viel Spaß gemacht. Wir haben sehr viel gelacht und haben uns auch alle nochmal besser kennengelernt. Nachmittags sind wir ins Wildgatter gegangen. Was für ein ereignisreicher Tag!

Am Freitag sind wir morgens nach Hannover aufgebrochen. Als erstes sind wir in die Herrenhäusergärten gegangen. Wir haben uns gründlich umgesehen und waren unter anderem auch im Tropenhaus, wo wir ganz viele verschiedene Arten an Schmetterlingen bewunderten. Wir haben viele Bäume, Sträucher, Kakteen und andere nette Dinge gesehen, die uns bis jetzt noch gut in Erinnerung geblieben sind. Danach sind wir durch die Altstadt zum Rathaus gefahren. Von der Rathauskuppel hatte man einen sehr guten und eindrucksvollen Ausblick über einen Großteil Hannovers. Es wurden auch hier mal wieder sehr viele Fotos gemacht. Nachdem wir wieder unten und zurück in der Innenstadt waren, durften wir wieder herumstreunern. Die meisten der Polinnen waren bei Primark und haben ordentlich reingehauen. Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit genutzt und etwas eingekauft. Dann sind wir auch schon wieder in die Schule gefahren, denn dort erwartete uns noch der deutsch-polnische Abschlussabend. Die Eltern kamen dazu und haben alle etwas für das Buffet beigesteuert. Es wurde wieder viel geredet, gegessen und Musik gehört. Anschließend sind wir in die Turnhalle gegangen, wo wir viel gespielt haben. Irgendwann kamen dann auch die Familien und Lehrer dazu und die Schülerinnen und Schüler haben ihnen ihr Projekt vorgestellt. Es wurde eine spaßige Tanzrunde, in der uns die Polen auch noch einen polnischen Volkstanz beigebracht haben.

Am Samstagmorgen haben wir unsere Austauschschülerinnen, die wir bis dahin schon sehr ins Herz geschlossen hatten, zum Bahnhof begleitet. Nach ausgiebiger Verabschiedung und ein paar Abschiedstränen, haben sie sich wieder auf den weiten Weg in ihre Heimat gemacht.

 

In Polen:

Eineinhalb Monate, nachdem die polnischen Schülerinnen sich von uns am Hildesheimer Hbf. verabschiedet hatten, begaben wir uns auf den Weg in Richtung Warschau. Wir waren eine Gruppe von elf Schülerinnen und Schülern, begleitet von Herrn Kruse und Frau Graszk. Nachdem wir in Berlin komfortabel mit dem ICE angekommen waren, stiegen wir in eine Bummelbahn um, die uns quer durch Polen fahren sollte. Nach einigen Schwierigkeiten, konnten wir alle unseren Platz in den Sechser-Abteilen für die nächsten sieben Stunden einrichten. Schnell mussten wir feststellen, dass der Zug keine Klimaanlage hatte. Als wir in Warschau am Bahnhof ankamen, fing es an zu regnen und der Himmel über uns verfärbte sich von strahlendem blau in ein schauriges dunkelgrau. 

Am Bahnhof in Minsk Mazowiecki wurden wir schon mit Freude erwartet. Im strömenden Regen, wurden wir alle, von unseren Austauschschülerinnen, zur Zespół Szkół Ekomonicznych gebracht. In der Mensa der Schule haben wir mit den Eltern unserer Austauschschülerinnen dann zu Abend gegessen. Es wurde getanzt, Reden wurden gehalten und Trinkwettbewerbe mit Tymbark veranstaltet. Auch die in Deutschland erworbene Fähigkeit des Knotentanzens, wurde an dem Abend noch einmal aufgefrischt. Später sind alle mit ihren Austauschschülerinnen nach Hause gefahren. Der nächste Tag stand allen zur freien Verfügung. Manche Gastfamilien sind nach Warschau gefahren, andere haben sich zum Paintball spielen zusammengetan und wieder andere waren bei einem Volkslauf.

Am Montagmorgen haben uns die Polinnen ihre Schule gezeigt. Zwei Schülerinnen haben im Anschluss an die Führung einen Vortrag über Minsk und Polen gehalten. Nach dem Vortrag sind wir durch die Stadt bis zum Landrat von Minsk Mazowiecki gegangen. Dort durften wir uns an Kugelschreibern und Postkarten bedienen. Der Landrat erzählte uns etwas über die Wirtschaft und die Politik in Minsk. Anschließend sind wir wieder zur Schule zurückgekehrt und haben dort angefangen Pierogi zu machen. Zum Mittag hatten wir dann viele unterschiedlich gefüllte Teigtaschen. Von der Mensa bekamen wir zum Mittag ein Getränk gesponsert.  Das Getränk war sehr dickflüssig und eigentlich misslungener Wackelpudding. Nach dem Mittagessen ist die gesamte Austausch-Truppe durch die Innenstadt von Minsk Mazowiecki gelaufen und hat sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angeguckt. Die Tour endete zur Verwirrung aller in einem Hotel. Dort waren wir dann alle zusammen bowlen. Der Nachmittag stand uns wieder in unseren Gastfamilien zur Verfügung. Einige von uns nutzten das für einen Sprung in das kühle Nass der hiesigen Badeanstalt.

Der Dienstagmorgen startete mit einer zweieinhalb stündigen Busfahrt. Auf der Strecke Richtung Warschau sind wir in dem Berufsverkehr nur schwer vorangekommen. Das Kartenspielen gehörte bei den Busfahrten zur Hausordnung. Wie wir schnell bemerkten, hatte unser persönlicher Bus-Chauffeur einen ganz eigenen Fahrstil. Das Kuppeln war für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn er es dann doch versuchte, dann flog jedes Mal alles durch die Luft. Angekommen in Warschau wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Mit einem Aufgabenzettel begann dann die Entdeckung Warschaus. Darunter waren Aufgaben wie „Dreht ein Video davon, wie ihr mit einem Fahrrad fahrt.“ oder „…wie ihr ein polnisches Schlaflied singt“. Zum Mittag hin, hatten wir in Warschau Zeit zur freien Verfügung. In einer riesigen Einkaufsgalerie konnten wir shoppen gehen und zu Mittag essen. Danach wurden wir von unserem Buschauffeur zu einem Escape-Room gefahren. Das Gebäude lag so abgelegen, dass es auch gut aus einem Horrorfilm hätte stammen können. In kleinen Gruppen haben wir uns dann durch die unterschiedlichen Escape-Rooms gerätselt. Am späten Nachmittag haben wir dann die Busfahrt zurück nach Minsk angetreten.

Auch am Mittwochmorgen sind wir mit dem Bus wieder nach Warschau gefahren. Wir hatten viel Zeit, uns den Garten der Universitätsbibliothek anzuschauen. Vom Garten aus haben wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Es war unglaublich heiß und die Wasserspiele, die wir neben der Weichsel fanden, waren eine Erlösung. Nach ca. einer halben Stunde Fußweg, waren wir in der Innenstadt. Dort fiel einer der deutschen Austauschschülerinnen auf, dass sie ihr Handy verloren hatte. Zusammen mit Bartek begab sich ein kleiner Suchtrupp auf eine letztlich doch erfolgslose Suche. In der Innenstadt von Warschau war wieder Freizeit angesagt. Der Bus fuhr uns in das Getto von Warschau. Dort durften wir auf Englisch eine höchst interessante Führung genießen. Die letzten Stunden in Warschau durften wir in kleinen Gruppen wieder in der Innenstadt verbringen. Am Ende des Tages war auch das verschwundene Handy auf der Toilette der Universitätsbibliothek wiedergefunden worden. Abends spielten einige Schülerinnen und Schüler noch Basketball auf dem Schulhof der Zespół Szkół Ekomonicznych in Minsk.

Der Donnerstag begann für alle viel zu früh. Um vier Uhr in der Nachts fuhr der Bus an der Schule los. Neun Stunden später kamen wir am Konzentrationslager Stutthof an. Dort bekamen wir eine Führung auf Polnisch und Deutsch. Anschließend sind wir nach Danzig zum Strand gefahren. Am Strand haben wir den kompletten Nachmittag verbracht. Abends wurden wir vom Bus in eine Jugendherberge gebracht. Zum Abendbrot haben wir alle zusammen gegrillt. Herr Kruse, Frau Graszk und viele Schülerinnen und Schüler haben im Anschluss auch noch Fußball gespielt, wobei es auch zu einigen Verletzungen kam. Der Rest der Nacht war sehr ereignisreich und es wurde viel getanzt und gelacht. Dies mag wohl auch daran liegen, dass viele polnische Mädchen sehr party-begeistert sind. 

Am Freitagmorgen wurden wir mit einem Frühstück geweckt, welches uns die Polinnen gemacht hatten. Der Bus hat uns dann in die Innenstadt von Danzig gefahren. Dort haben wir eine kleine Führung mitgemacht. Anschließend sind wir mit einem alten Piratenschiff zur Westerplatte gefahren. Von dort wurden wir mit einem Bus wieder in die Innenstadt von Danzig gefahren. Zu Fuß sind wir von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gelaufen. Bartek hat uns über die Touristenmagnete die wichtigsten Fakten erzählt. Danach hatten wir viel Zeit in der Innenstadt. Nach Pizza und Eis satt sind wir mit dem Bus in die Nacht hinein wieder zurück nach Minsk gefahren. Auf der Fahrt wurde im Bus getanzt und viel gesungen, bis wir spät in der Nacht Minsk erreichten.

Samstagmorgen war da. Wir mussten uns am Bahnhof in Minsk Mazowiecki von unseren neu gewonnenen Freundinnen verabschieden. Bei den ein oder anderen liefen auch die Tränen. In den Bahnhöfen, in denen wir umzusteigen hatten, bekamen wir auch noch einmal Freizeit. Im Zug von Berlin nach Hildesheim wurden die Bilder der Fahrt angeguckt und einige haben Fußball geschaut. Wir alle haben etwas von dieser Fahrt mitgenommen. Die einen die polnischen Lieder, die anderen das Essen oder die Gastfreundlichkeit. 

Austausch ist keine Woche in einem Leben, sondern ein Leben in einer Woche.

Bericht von Pia Bötjer und Lisa Marie Schwenkler

 

 
Rückblick: Polen-Austausch im Mai 2016
Der Schüleraustausch der Michelsenschule mit dem Zespół Szkół Ekomonicznych in Minsk Mazowiecki im Mai 2016 war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Schülerinnen und Schüler, die am Austausch teilgenommen haben, berichten ausführlich in einem >>Tagebuch über ihre Erlebnisse.
 

 

Rückblick: Unser Schüleraustausch nach Polen 2014

Nach langem Warten fuhren wir nun endlich zu unseren Austauschschülern nach Minsk Mazowiecki, die uns letzten September schon in Deutschland besuchten. Am 11. Juni 2014 ging es also 9 Tage nach Polen! Am Mittwochabend wurden wir von unseren Gastfamilien nach langer Zugfahrt herzlich begrüßt.

Nachdem wir am Donnerstagvormittag unsere Projektarbeit „Polen und Deutschland in der Zukunft“ in deren Schule begannen, ging es Freitagmorgen um 3.00 Uhe auf die Reise in die KZ-Gedenkstätte Auschwitz und Birkenau. Unsere getrennten Führungen starteten nach unserer Ankunft mit dem Bus in Auschwitz und darauf in Birkenau. Es war dort sehr eindrucksvoll und lehrreich, und es waren wohl die einzigen Stunden, in denen keine all zu gute und ausgelassene Stimmung herrschte.

Am Nachmittag nach unserer Einquartierung in der Begegnungsstätte gestalteten wir in gemischten Gruppen zu verschiedenen Themenbereichen Präsentationen, zugleich tauschten wir unsere Meinungen aus. Schließlich war also dieser schwierige Teil des Tages geschafft und wir verbrachten noch einen unterhaltsamen Abend in der Jugendherberge.

Nach einer weiteren kurzen Nacht fuhren wir nun Samstagmorgens weiter nach Krakau: Wir sahen eine feuerspuckende Statue eines Drachen, die wunderschöne Burg Wawel und den Stadtkern von Krakau. Am Sontag machten viele etwas anderes: Ob Warschau mal von oben sehen, ins Museum oder zum Familienfest, jedem hat es gefallen! Zwar waren schon die Meisten am Vortag in Warschau, aber die Altstadt erkundeten wir erst gemeinsam am Montag genauso wie ein weiteres Museum. Am Nachmittag ging es weiter in ein riesiges Shoppingcenter und wir verteilten uns in bester Laune in kleinere Gruppen um Verschiedenes zu kaufen oder einfach etwas zu essen.

Der Dienstag war dem Mittwoch ähnlich, da wir an den Vormittagen an den Projekten weiter arbeiteten und danach individuelle Freizeit hatten. Da Mittwoch unser letzter Schultag war, präsentierten wir dann unsere Arbeiten. Unser Ergebnis: Wir haben neue Freude gefunden, wollen den Kontakt zueinander nicht verlieren und uns in Zukunft auch wieder besuchen! Schon an diesem Abend hatten wir unsere offizielle Abschlussfeier, bei dem wir zusammen grillten und weitere schöne Stunden verbrachten.

Da am Donnerstag Fronleichnam war und der in Polen ein Feiertag ist, verbrachten wir den letzten Tag, geplant von unseren Austauschschülern, in kleineren Kreisen. So feierten manche beim Lagerfeuer oder beim Grillen. Aber an diesem Tag mussten wir nun auch unsere Koffer packen und sich langsam von dieser neuerkundetem Land und Kultur zu trennen. Am nächstem Morgen waren die 9 Tage abgelaufen und der Abschied gekommen: So verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien und unseren Austauschschülern, die uns in der dieser Zeit ans Herz gewachsen sind!